Zum Betrachten bitte nach unten scrollen
Kennzeichnungen und Farben Zweites Projekt: „Hang Tough“
Nachdem   wir   auf   der   vorherigen   Seite   bereits   ausführlich   über   die   Farben   für einen    Willys    Jeep    geschrieben    haben    hier    die    neuesten    Informationen betreffend   des   neuen   Projekts.   Wir   bekamen   über   unsere   Webseite   auch   schon Anfragen   ob   wir   in   Sachen   Farbe   und   besonders   der   Lieferanten   Tips   geben können.    Wie    auch    in    unserem    Fall    ist    es    jetzt    schwieriger    geworden    das entsprechende   Olive   Drab   unseres   “Pathfinder”   zu   bekommen,   sie   war   auch sehr   speziell.   Wir   haben   uns,   nachdem   wir   viele   Farbmuster   ausprobiert   haben, für   den   Weg   entschieden,   unsere   Farbmuster   an   Militärlacke   zu   senden.   Die   Fa. Militärlacke   hat   die   Möglichkeit   diese   zu   analysieren   um   dann   den   Farbton reproduzieren   zu   können.   Dieses   hat   zum   Vorteil   dass   er   jederzeit   nachbestellt werden   kann.   Diese   Firma   ist   auf   die   Herstellung   von   Farben   und   Lacken   für Militärfahrzeuge   spezialisiert   und   bietet   ein   umfangreiches   Angebot   nicht   nur für ältere Fahrzeug wie den Willys Jeeps. Ganz   neu   ist,   dass   Sie   auch   reproduzierte   Farben,   die   anhand   der   damaligen Farbmuster erstellt wurden, führen: . - army/?p=1       und      in      2K      https://www.militaerlacke.de/fahrzeuglacke/2k- eimergebinde/u.s.-army/ .   Hatten   wir   bei   unserem   ersten   Light   Olive   Drab   der Fa.   Firwood   das   Problem   mit   der   dazugehörigen   Verdünnung   so   haben   wir   jetzt den   Vorteil   des   auf   sich   abgestimmten   Produkts.   Grundierung,   Verdünnung, Klarlack   etc.   ist   von   einem   Hersteller   und   harmonisiert   daher   hervorragend. Alle   benötigten   Farbtöne   sind   bestell-   und   kombinierbar.   Wichtig   ist   aber   der Hinweis   dass   es   bei   unterschiedlichen   Chargen   aber   auch   Differenzen   in   dem Farbton geben kann. Hier noch einmal die Übersicht über die Farbtöne:
Firwood 703 Light Olive Drab
Militärlacke FS 34088
In    den    Gesprächen    mit    der    Firma    Militärlacke    wurden    wir    auch    darauf hingewiesen   dass   man   gerade   bei   den   Mattfarben   umbedingt   einen   Abschluss mit    Klarlack    in    dem    entsprechenden    Glanzgrad    vornehmen    soll    um    diesen unempfindlicher   zu   machen.   Leider   haben   wir   diesen   Hinweis   für   den   ersten Willys   zu   spät   bekommen.   Wir   haben   im   Laufe   der   letzten   Jahre   feststellen müssen   dass   man   bei   dem   Light   Olive   Drab   nicht   mit   einem   trockenen   Lappen darüberwischen   sollte.   Es   stellt   sich   dann   der   Effekt   ein   dass   der   Lack   leicht anfängt   zu   glänzen   da   durch   die   Reibung   die   rauhe   Oberfächenstruktur   eines Mattlackes geglätttet wird. Da   wir,   wie   schon   erwähnt,   einen   Ford   GPW-   Motor   vorgefunden   haben   der   in Olive   Drab   lackiert   ist   wird   dieser   natürlich   von   uns   auch   in   seiner   richtigen Farbe   neu   restauriert.   Im   Gegensatz   zu   den   Willys-   Overland-   Motoren   sind   die der   GPW   in   Fordgrau   ausgeführt.   Im   amerikanischen   Forum   erfährt   man   dass dieses   Grau   auch   heute   noch   in   den   USA   erhältlich   ist   aber   hier   bei   uns   in Europa   wird   es   wieder   schwierig.   Farben   aus   den   USA   zu   bekommen   ist   wegen des   besonderen   Frachtweges   als   Gefahrgut   nicht   so   einfach.   So   habe   ich   mich weiter    durch    das    Forum    gelesen    und    erfahren    dass    auch    Mausgrau    den originalen    Farbton    trifft.    Also    werden    Motor    und    Getriebe    nun    so    lackiert. Entsprechende Bilder folgen wenn wir soweit sind.
Kommen wir nun zu der Kennzeichnung bzw. Markierung: Passend    zu    unserem    ersten    Jeep    sollte    nun    auch    die    Kennzeichnung    des zweiten   Projektes   passen.   Leider   musste   ich   bei   unserem   diesjährigen   Besuch in   der   Normandie   feststellen,   dass   es   bereits   diese   Einheitskennzeichnung   an einem   Dodge   gibt.   Da   es   keine   zwei   Fahrzeuge   der   gleichen   Truppenkennung geben kann werde ich das Ganze noch einmal überarbeiten müssen. 101-AB-506-PI  *  HQ-5 101st - Airbornedivision - 506nd Parachute Infantry Regiment * Headquarters - 5th Vehicle
Um    Abwechslung    zu    schaffen    haben    wir    als    Schriftart    diesmal    Steamer gewählt.   Diese   Schrift   ist   etwas   aufwendiger   gestaltet   und   eigentlich   für   eine nachträgliche   Beschriftung   im   “Feld”   zu   schnörkelig.   Da   wäre   eine   einfache schlichte     Art     der     Stencil-     Buchstaben     (unterbrochene     Buchstaben     für Schablonenherstellung)       benutzt       worden.       Jeeps       die       bereits       mit Einheitskennzeichnung      ausgeliefert      wurden      weisen      aber      auch      diese anspruchsvolleren    Buchstaben    auf    wie    auf    vielen    originalen    Fotos    von    mir festgestellt   wurde.   Hier   noch   einmal   die   Übersicht   der   im   Internet   erhältlichen Schriftfonts.   In   Verbindung   mit   einem   Plotter   können   alle   Schablonen   selbst erstellt werden und nach kurzer Zeit hat sich die Anschaffung amortisiert.
Alle   Schablonen   sind   in   der   richtigen   Größe   mit   dem   Plotter   auf   Karton   selbst hergestellt. Wir verwenden dafür einen Hobbyplotter Silhouette Cameo.
Warum „Hang Tough“: der   Name   „Hang   Tough“   ist   eine   Erinnerung   an   Major   Richard   „Dick“   Winters   , der   den   meisten   bekannt   ist   aus   der   Serie   „Band   of   Brothers“   als   Kommandeur der   Easy   Company   506.   PIR   101   AB   und   später   Batallionskommandeur   des   2. Bat.   506   PIT   101   AB.   Richard   „Dick“   Winters   ist   für   mich   ein   Vorbild   in   der Führung   anderer   Menschen   sowohl   als   Soldat   als   auch   im   zivilen   Leben.   Viele seiner   Gedanken   und   Handlungsweisen   sind   bis   heute   anzuwenden   und   werden zum    Teil    noch    in    den    USA    geschult.    Seine    „Zehn    Grundsätze    zum    Erfolg“ hängen   heute   noch   in   meinen   Büros   an   der   Wand.   Eine   Unterhaltung   oder   ein Gespräch hat er meist mit  „Hang Tough“ beendet. Es        gibt        sogar        eine        entsprechende        Dokumentation        hierüber k - trailer.html   „Hang   Tough“   soll   nicht   nur   erinnern   sondern   auch   die   Bedeutung   dieser   Worte sollen immer mit auf unseren Wegen sein.